Die Karrierenews der KW 44 / 2026
Shownotes
44 Prozent der Jobsuchenden verzichten auf eine Bewerbung, weil sie nicht alle Anforderungen erfüllen. Gleichzeitig sagen 71 Prozent der Personalverantwortlichen selbst, dass ihre Stellenanzeigen mehr verlangen als für die Arbeit nötig wäre. Stepstone und die HTW Berlin haben dafür über 100.000 Stellenanzeigen ausgewertet. Was das für dein Leseverhalten bei Anzeigen bedeutet und wo die Grenze zwischen Muss und Wunsch liegt, ist das Hauptthema dieser Folge.
Eine längere Ausgabe mit zwölf Meldungen. Außerdem: Das Angebot der Metall-Arbeitgeber und warum ab dem 1. November Warnstreiks laufen. Welche Handwerkstarife seit Oktober gestiegen sind. Warum Unternehmen die Gehaltsvorstellungen von Berufseinsteigern für unrealistisch halten. Die schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt. Zwei Drittel der Unternehmen setzen KI im Recruiting ein, ein Drittel lässt automatisch vorsortieren. Fast 90 Prozent der CEOs glauben an das Vertrauen ihrer Belegschaft, bestätigen tun das 46 Prozent. Der Krankenstand als Thema einer Tarifverhandlung. Befristung als Risikopuffer bei Einsteigerverträgen. 28,5 Prozent Frauen in DAX-Vorständen und eine Branche, die bremst. Und ein Förderprogramm für Frauen, die gründen wollen und noch keine fertige Idee haben.
Quellen zur Folge
- Anforderungsfalle bei der Jobsuche (Stepstone und HTW Berlin): onvista.de
- Metall-Tarifrunde 2026, Angebot und Warnstreiks: igmetall.de und all-electronics.de
- Tariferhöhungen im Handwerk ab Oktober: deutsche-handwerks-zeitung.de
- IBE-Studie „Berufseinstieg unter Druck" (Einstiegsgehälter, KI im Recruiting, Befristungen, Generation Z): IBE
- Erwerbstätigkeit im September 2026: destatis.de
- Arbeitsmarkt im Oktober 2026, Herbstbelebung bleibt schwach: presseportal.de
- BCG CEO Insomnia Index 2026: bcg.com
- Frauenanteil in DAX-Vorständen, AllBright-Herbstbericht 2026: allbright-stiftung.de
- EXIST-Women, Förderprogramm für Gründerinnen: existenzgruendungsportal.de
Mehr Karrierewissen im Karrieremagazin von stellenmarkt.de.
Transkript anzeigen
00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu den Karrierenews der Woche im Karrieremagazin von stellenmarkt.de.
00:00:20: Mein Name ist Christian, ich habe für euch zusammengetragen was in den letzten sieben Tagen rund um Gehaltbewerbung Berufsleben und Karriere passiert ist.
00:00:30: Diesmal nehmen wir uns etwas mehr Zeit, denn in dieser Woche war viel los.
00:00:33: Wir starten mit einer Auswertung von über hunderttausend Stellen anzeigen und sie zeigt warum fast die Hälfte aller Jobsuchenden auf Bewerbungen verzichtet für diese eigentlich infrage kämen.
00:00:45: Danach geht es um die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie wo ab Anfang November Warnstreichs drohen.
00:00:52: Um Handwerker, die gerade spürbar mehr verdienen um Personalabteilungen die Bewerbung von einer KI aussortieren lassen, um Chefs, die glauben ihre Leute vertrauen ihnen während nur knapp die Hälfte das bestätigt und ein Förderprogramm für Frauen, die gründen wollen und noch gar keine fertigen Ideen haben.
00:01:11: Ja fangen wir mit einer Zahl an, die mich in dieser Woche am meisten beschäftigt hat.
00:01:15: Es geht um vierundvierzig Prozent!
00:01:17: So viele Jobsuchende verzichten nämlich bewusst auf eine Bewerbung weil sie die Anforderung in der Stellenanzeige nicht vollständig erfüllen.
00:01:26: das hat Stepsdown zusammen mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin herausgefunden.
00:01:31: Die Studie ist am achtundzwanzigsten Oktober erschienen und sie ist ungewöhnlich gründlich durchgeführt worden, das Team hat über einhunderttausend echte Stellenanzeigen mit KI-Sprachmodellen ausgewertet.
00:01:44: dabei kamen knapp eine Million einzelne Skillnennungen zusammen also jede Stelle in einer Anzeige an der eine bestimmte Fähigkeit oder Erfahrung verlangt wird.
00:01:53: diese Nennungen wurden sortiert nach Berufsfeldern verglichen.
00:01:56: Parallel dazu haben die Forschenden, Jobsuchende und Personalverantwortliche befragt.
00:02:02: Und eine zweite Zahl kommt hinzu und die macht das Ganze erst richtig interessant.
00:02:07: Einen Seventig Prozent der Befragten Personalverantwortlichen sagen selbst, dass ihre Stellenanzeigen mehr Qualifikationen verlangen als für die Arbeit tatsächlich nötig wären.
00:02:17: Lass es mal kurz auf euch wirken!
00:02:19: Auf der einen Seite sortiert sich fast jede zweite Person aus weil sie nicht alle Punkte erfüllen.
00:02:24: Auf der anderen Seite wissen sieben von zehn Recruitern, dass gar nicht alle punkte erfüllt werden müssen.
00:02:30: Beide Seiten reden in diesem Moment also aneinander vorbei und die Stellanzeige ist der Ort, an dem das dann auch passiert.
00:02:37: Woher diese Lücke kommt erklärt die Studie gleich mit.
00:02:39: mehr als die Hälfte der Recruiter sagt dass ihnen eine verlässliche Datengrundlage fehlt.
00:02:44: sie können also schlicht nicht einschätzen welche Anforderungen für eine vergleichbare Stelle am Markt üblich sind.
00:02:50: Wer das nicht weiß, schreibt lieber einen Punkt mehr in die Anzeige als einen zu wenig.
00:02:54: Dazu kommt ein Effekt den viele aus der Praxis kennen.
00:02:57: Eine Anzeigung entsteht selten allein in der Personalabteilung.
00:03:00: Die Fachabteilungen hat Wünsche, die Führungskraft hat Wunsch und am Ende stehen alle Wünschen in einer gemeinsamen Liste.
00:03:08: Die Studie hat außerdem verglichen, wie stark die Anforderung je nach Berufsfeld ausfallen.
00:03:13: Den Spitzenwert erreicht das Marketing.
00:03:15: hier stehen im Schnitt fünfzehn Skills in einer einzigen Anzeige.
00:03:18: Erwartet werden analytische Fähigkeiten Datenanalyse digitales Verständnis und Organisationstalent Und dass oft alles gleichzeitig.
00:03:25: Im Personalwesen liegt der Schwerpunkt auf persönlichen Eigenschaften wie Empathie Eigeninitiative und Serviceorientierung.
00:03:32: In der IT reicht Programmieren allein meistens auch nicht.
00:03:35: dort tauchen zusätzlich Cloud Erfahrungen in der Infrastruktur und Sicherheitsthemen auf.
00:03:40: Wenn du dich gerade im Marketing bewerbst, bei Punkt elf von fünfzehn ins Grünen kommst dann weißt du jetzt das geht vielen so und es ist auch genauso angelegt.
00:03:49: Nimm eine typische Anzeige für eine Stelle im Online-Marketing.
00:03:52: Gesucht wird jemand mit abgeschlossenem Studium, mehreren Jahre in Berufserfahrung, sicherem Umgang mit Analysetools, Erfahrungen mit Suchmaschinenoptimierung, bezahlter Werbung, Social Media und einem Content Management System dazu Grundkenntnisse in Bildbearbeitung, verhandlungssicheres Englisch, Projektmanagement, Kommunikationsstärke, Teamgeist und Eigeninitiative.
00:04:11: und dann komm schnell mal fünfzehn oder mehr Punkte zusammen.
00:04:14: In der Praxis beschreibt so eine Liste auf die Arbeit von zwei oder drei Leuten dem später die Social Media Kanäle betreut macht selten auch die Werbekampagne und die Datenanalyse.
00:04:24: Für dich habe ich daraus vier praktische Punkte mitgebracht, erstens ließ eine Stellenanzeige eher als Wunschliste Die Arbeitsmarktforscherin Dr.
00:04:34: Anna Wittig, die an der Analyse beteiligt war empfiehlt ausdrücklich sich von langen Anforderungskatalogen nicht abschrecken zu lassen.
00:04:42: In der Karriereberatung gibt es dafür eine Faustregel Wenn du ungefähr zwei Drittel der Kernanforderungen erfüllst dann solltest du dich auch bewerben.
00:04:50: Zweitens trenne Kernaufgaben von Zusatzwünschen.
00:04:52: Viele Anzeigen haben zwei Blöcke Einen mit den Aufgaben und einen mit dem Profil.
00:04:56: fang bei den Aufgabem an.
00:04:58: Was wirst Du dort jeden Tag tun?
00:05:00: Wenn du das kannst, ist die Profiliste weniger wichtig als sie aussieht.
00:05:04: Achte außerdem auf Signalwörter.
00:05:06: Formulierungen wie wünschenswert idealerweise oder von Vorteilen markieren fast immer Kann-Kriterien Drittens, sprich eine Lücke offen an statt sie zu verstecken.
00:05:16: Wenn dir eine wichtige Anforderung fehlt reicht im Anschreiben einen Satz dazu wie du das aufholst.
00:05:21: zum Beispiel mit Tool X habe ich noch nicht gearbeitet mit dem vergleichbaren Tool Y dagegen drei Jahre lang.
00:05:27: Das wirkt souveräne als ein Lebenslauf der um die Lücke herumschreibt.
00:05:32: und vierten Frage im ersten Gespräch nach Eine frage die fast immer gut ankommt ist Welche drei Punkte aus der Anzeige sind für sie im Alltag wirklich wichtig?
00:05:41: Damit zeigst du, dass du mitdenkst und erfährst worauf es tatsächlich ankommt.
00:05:47: Ein letzter Gedanke zu dieser Meldung, und der ist eigentlich eine gute Nachricht.
00:05:51: Wenn vierzig Prozent aufgeben bevor sie sich überhaupt bewerben dann ist der Bewerberkreis bei vielen Stellen kleiner als du denkst.
00:05:58: Wer sich trotz einzelner Lücken bewirbt tritt also gegen deutlich weniger Leute an Und auch für die Unternehmen steckt in der Studie eine Chance.
00:06:06: wer seine Anzeige auf das wesentliche kürzt bekommt mehr passende Bewerbung.
00:06:11: Die recruiter wissen dass wie die ein seventy Prozent zeigen.
00:06:15: Ein paar werden es jetzt vielleicht ausprobieren.
00:06:18: Ja, kommen wir zum Thema Gehalt und da zur Tarifrunde Metall- und Elektro.
00:06:23: Vor drei Wochen hatten wir den Auftakt der Tarifrunde in der Metall-und Elektroindustrie in der Sendung.
00:06:29: Damals lag noch kein Angebot der Arbeitgeber auf dem Tisch.
00:06:32: jetzt liegt eines vor Und die Stimmung ist danach deutlich schlechter geworden.
00:06:36: Zur Erinnerung Die IG Metall fordert für die rund Drei Komma sieben Millionen Beschäftigten fünf Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von gerade einmal zwölf Monaten.
00:06:45: dazu eine soziale Komponente Endgeldgruppen.
00:06:49: Das Angebot der Arbeitgeber aus der zweiten Verhandlungsrunde ab dem siebenundzwanzigsten Oktober sieht nach Darstellung der IG Metall so aus, eine Einmalzahlung von ein Prozent des Jahresbrotos im Juli-Zw-II.
00:07:00: Das wären im Schnitt etwa sechsechzig Euro.
00:07:03: Eine Tabellenerhöhung um eins Komma drei Prozent folgt erst.
00:07:09: Die Laufzeit soll sechsundzwanzig Monate betragen, bis Ende zweitausendzwanziger.
00:07:14: Außerdem will die Arbeitgeberseite die Einmalzahlung je nach wirtschaftlicher Lage des Betriebs anpassen können.
00:07:22: Die Gewerkschaft rechnet vor, dass bis zur Einmalzahlung acht Monate ohne jede Erhöhung vergehen würden und spricht von einer Minusrunde.
00:07:30: die Arbeitgeber argumentieren mit den Kosten.
00:07:32: gerade bei Autozulieferern im Maschinenbau stehen viele Betriebe unter Druck und dort will man die Lohnkosten in der Krise Stabil halten.
00:07:41: Die Friedspflicht, die endet am einunddreißigsten Oktober – die Ege Metall hat ab dem ersten November zu Warnstreiks aufgerufen!
00:07:48: Ja und diese Situation ist in der Tat nicht so einfach denn... Wir wissen ja, dass es gerade bei vielen Betrieben in der Automobilindustrie nicht so gut läuft.
00:07:58: Beispiele sind Volkswagen oder auch Audi.
00:08:01: die aktuellen Zahlen, die lassen ja durchaus aufhorchen und da geht es für viele auch um den Arbeitsplatzes stehen ja Schließungen von Werken im Raum Und dann muss man natürlich schon auch die Frage stellen ob es in solchen Zeiten dann auch angemessen ist Lohnsteigerung zu fordern.
00:08:23: Auf der anderen Seite steigen natürlich auch die Kosten der Lebenshaltung und die betreffen selbstverständlich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe, die müssen also auch schauen dass sie mit dem Geld was sie verdienen klar kommen.
00:08:36: Also es ist wirklich eine schwierige Situation im Moment und man kann nur hoffen das sich beide Seiten auf eine Lösung einigen mit der dann auch alle Leben können.
00:08:47: Wenn du in einem Metallbetrieb arbeitest, noch ein paar Grundregeln zum Warnstreik.
00:08:51: ruf die IGE Metall in dein Betrieb zum Warenstreich auf dann darf so teilnehmen und zwar auch dann wenn du kein Gewerkschaftsmitglied bist.
00:08:58: benachteiligen darf dich deinen Arbeitgeber deswegen nicht für die Streikzeit zahlte allerdings auch keinen Lohnmitglieder bekommen dafür in der Regel Streikgeld von der Gewerksamkeit.
00:09:06: Nicht-Bitglieder gehen leer aus und wenn du nicht mit streiken willst dann musst du ganz normal arbeiten.
00:09:13: Und auch wenn du gar nicht in der Metallbranche arbeitest, betrifft dich diese Runde.
00:09:16: Sie gilt als Leitwährung!
00:09:18: Was hier herauskommt prägt die Gespräche in vielen anderen Branchen und auch im Betrieben ohne Tarifvertrag.
00:09:24: Die Zeiten, in denen ein Inflationsausgleich fast automatisch mitlief sind vorerst vorbei.
00:09:28: Wenn du im Frühjahr einen Gehaltsgespräch planst, verlass dich nicht auf die allgemeine Lohnentwicklung.
00:09:33: Sammle lieber jetzt schon Belege dafür was du in diesem Jahr konkret erreicht hast.
00:09:38: Projekte Zahlen Verantwortung, die dazugekommen ist dann am besten argumentieren.
00:09:44: Während der Industrie gestritten wird, sehen andere Beschäftigte die Erhöhung schon auf der Oktoberabrechnung.
00:09:51: ein paar Beispiele im Gerüstbauerhandwerk steigt der tarifliche Eklon um vier Komma vier Prozent von neunzehn Euro fünfundzwanzig auf zwanzig Euro zehn Brutto pro Stunde.
00:10:03: Im Dachdecker Handwerk gibt es drei Komma Vier Prozent mehr.
00:10:05: Der Geselleneklone liegt jetzt bei dreinzwanziger Euro achtundzwantig.
00:10:09: in der Kalk-Sandstein-Industrie steigt das Monatsentgeld in der Stufe E six von drei tausend dreihundertseinund setzig auf dreitausend vierhundert sechzig Euro und beim Saatgutunternehmen KWS gibt es pauschal hundertzwanzig Euro brutto mehr im Monat.
00:10:24: Im Gastgewerbe in Nordrhein Westfalen steigen die Löhne in mehreren Tarifbändern um zwei Prozent.
00:10:29: Ungelernte Kräfte, die weniger als zwölf Monate in Betrieb sind bekommen die Erhöhung aber nicht.
00:10:34: Die Branche hat eine sehr hohe Fluktuation und mit dieser Regel belohnt sie Leute, die bleiben.
00:10:39: Wenn du über einen beruflichen Wechsel nachdenkst lohnt sich ein genauer Blick ins Handwerk.
00:10:43: gesuchte Fachkräfte kommen dort inzwischen auf Stundenlöde von über zwanzig Euro und der Abstand zum manchen Bürojobs mit Studium wird immer kleiner.
00:10:53: Und wenn du in der Gastronomie arbeitest prüfe deine Abrechnungen.
00:11:01: Die dritte Gehaltsmeldung kommt aus einer Studie, die uns heute noch mehrfach begegnen wird.
00:11:06: Das Institut für Beschäftigung und Employability kurz IBE in Ludwigshafen hat am neunzwanzigsten Oktober eine Befragung unter knapp tausend Unternehmensvertretern veröffentlicht.
00:11:17: der Titel Berufseinstieg unter Druck.
00:11:20: Wichtig zum Einordnen hier sprechen die Unternehmen über die Young Professionals, also über Berufseinsteiger mit Studium.
00:11:26: Die jungen Leute selbst wurden nicht befragt.
00:11:28: Das Ergebnis zu den Gehältern?
00:11:30: Nur vierzig Prozent der Unternehmen halten die Gehaltsvorstellung der Einsteiger für markgerecht.
00:11:35: noch kritischer fällt das Urteil zur Selbseinschätzung auf.
00:11:38: Nur forty-fünf Prozent finden, dass die Bewerberinnen und Bewerbe ihre eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen.
00:11:43: Neunvierzig Prozent der Unternehmen rechnen damit, dass sie künftig weniger Young Professionals brauchen.
00:11:48: als Gründe nennen Sie die wirtschaftliche Unsicherheit und die Effizienzgewinne durch KI.
00:11:53: Wenn du gerade frisch von der Uni kommst ist das keine schöne Nachricht.
00:11:56: Sie hilft dir aber bei der Vorbereitung.
00:11:58: ein Abschluss allein reicht in der Gehaltsverhandlung als Argument nicht mehr.
00:12:02: laut derselben Studie achten die Unternehmen bei der Einstellung stärker auf Soft Skills nämlich drei und auf die Persönlichkeit, nämlich im neunundsechzig Prozent als auf die formale Qualifikation mit fünfundfünfzig Prozent.
00:12:16: Bringe also Beispiele mit ein Praktikum in dem du ein Problem gelöst hast, ein Projekt das ohne dich nicht fertig geworden wäre und informiere dich vorher über realistische Einschiedsgehälter in deiner Branche und Region damit deine Forderung auch begründet ist!
00:12:31: Ja kommen wir zum Thema Bewerbung und da zeigt sich eine nur schwache Belebung am Arbeitsmarkt im Herbst.
00:12:40: Ende Oktober haben das Statistische Bundesamt und die Bundesagentur für Arbeit neue Zahlen veröffentlicht.
00:12:45: Die Kernbotschaft bei der Behörden lautet, diese sogenannte Herbsbelebung fällt in diesem Jahr schwach aus.
00:12:51: Normalerweise starten nach den Sommerferien viele Ausbildungen, Projekte und neue Stellen.
00:12:55: diesmal passiert aber deutlich weniger als sonst.
00:12:59: Laut Statistischem Bundesamt gab es im September twohundertelftausend Erwerbstätige weniger als ein Jahr zuvor.
00:13:06: Das ist ein Minus von Null Komma fünf Prozent.
00:13:09: Die Beschäftigung sinkt damit seit Anfang zwei tausendfünfundzwanzig.
00:13:13: die Erwerbslosenquote lag bereinigt bei vier Komma eins Prozent, die Bundesagentur meldet rund zweikommer.
00:13:19: neun sechs Millionen Arbeitslose etwa vierzigtausend weniger als im vorm Monat.
00:13:23: dieser Rückgang ist aber fast vollständig der übliche jahreszeitliche Effekt.
00:13:28: es gibt also durchaus auch offene Stellen sie passen aber nicht immer zu den Menschen, die in der Region gerade suchen.
00:13:36: Mal stimmt die Qualifikation nicht ganz, mal liegt der Job zu weit entfernt und das Unternehmen bietet kein Homeoffice an.
00:13:42: Fachleute nennen das ein Matching Problem.
00:13:44: Regional sieht es dabei sehr unterschiedlich aus.
00:13:47: Im Agenturbezirk Mannheim zum Beispiel haben im September über thirty-two Prozent mehr Menschen den Weg aus der Arbeitslosigkeit in einen Job gefunden als ein Jahr zuvor.
00:13:58: Solche Lichtblicke gibt es, aber sie ändern am bundesweiten Trend leider nur wenig.
00:14:03: Rechne also mit längeren Prozessen!
00:14:05: Wenn Unternehmen unsicher sind, stellen Sie vorsichtiger ein.
00:14:08: Sie warten länger Fragen öfter nach und entscheiden später.
00:14:11: Eine Funkstille von drei Wochen ist im Moment leider nochmal fragt Nach zwei Wochen freundlich nach und bewirbt dich parallel weiter.
00:14:17: Ja und noch einen Punkt unternehmen wollen in solchen Phasen sehen wie schnell du im Job wirksam wirst.
00:14:23: Zeige in deinen Unterlagen und im Gespräch deshalb klar, was du in den ersten Wochen übernehmen könntest.
00:14:29: Wer das deutlich beschreibt, nützt dem Arbeitgeber ein Teil seines Risikos ab!
00:14:34: Kommen wir nochmal zurück zur bereits genannten IBE-Studie, diesmal zum Thema künstliche Intelligenz.
00:14:40: Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen setzen KI im Recruiting ein.
00:14:44: Dreiunddreißig Prozent lassen eingehende Bewerbungen ganz oder teilweise automatisch vorauswählen.
00:14:50: Siebenundzwanzig Prozent Lassen Lebensläufe von einem System analysieren und nach der Passung sortieren.
00:14:56: Und die meisten dieser Werkzeuge sind noch jung.
00:14:58: Achtundsechzig Prozent der Firmen setzen sie erst seit höchstens zwei Jahren ein.
00:15:03: Trotzdem vertrauen viele viele den Empfehlungen schon sehr stark.
00:15:06: Etwa ein Viertel der Unternehmen folgt den Vorschlägen der KI in starken bis sehr starkem Maß, ein weiteres Drittel zumindest teilweise.
00:15:14: Gleichzeitig klagen Inhaltlich nicht zu den Anforderungen passen.
00:15:20: Das wirkt fast wie ein Kreislaufbewerberin und Bewerber lassen ihre Unterlagen von einer KI schreiben, die Unternehmen lassen sie von einerKI lesen und am Ende sehen viele Bewerbungen ziemlich ähnlich aus.
00:15:32: das Phänomen kennen wir ja nicht nur von Bewerbung sondern auch zum Beispiel von Bildern Videos oder auch Texten die so im Internet veröffentlicht wurden.
00:15:40: Wie diese Systeme genau arbeiten, das verreiten die meisten Unternehmen nicht.
00:15:44: Moderne Bewerber-Management-Systeme suchen aber längst nicht mehr nach einer einzelnen Kombination aus Schlagworten, sie vergleichen wie gut der Inhalt deines Lebenslaufs insgesamt zur Stellbeschreibung passt.
00:15:56: Wer zum Beispiel Kundenbetreuung schreibt wo die Anzeige von Account Management spricht wird von einem guten System trotzdem erkannt und wer seine Erfahrungen aber nur in Stichworten ohne Zusammenhang auflistet macht es dann der Software entsprechend schwer.
00:16:09: für dich heißt das zweierlei erstens dein Lebenslauf muss für eine Maschine lesbar sein.
00:16:14: verwende also ein klares Layout Text in Grafiken, weil die Texterkennung immer noch lückenhaft ist.
00:16:22: Übernehmen wichtige Begriffe aus der Anzeige wenn sie auf dich zutreffen und nennen Ergebnisse mit Zahlen.
00:16:28: Zweitens, weil sich Unterlagen immer mehr ähneln gewinnt das persönliche Gespräch angewichtbereitetig auf das Telefoninterview ebenso gründlich vor wie auf das anschreiben und dort entfällt inzwischen oft die eigentliche Entscheidung.
00:16:43: Im Thema Berufsleben haben wir auch einige interessante News dabei.
00:16:46: Die Boston Consulting Group zum Beispiel hat am siebundzwanzigsten Oktober die zweite Ausgabe ihres CEO ins Somnia Index veröffentlicht und befragt wurden weltweit sechshundertvierzig Vorstandschefs als Gegenprobe, fünfhundert Beschäftigte ohne Führungsaufgabe und fast neunzig Prozent der CEOs sind überzeugt dass ihre Belegschaft ihnen beim strategischen Kurs vertraut.
00:17:08: von den Beschäftigten bestätigen das allerdings nur sechstundvierzicht Prozent.
00:17:13: Beim Thema KI wird die Lücke noch deutlicher.
00:17:16: Vierzig Prozent der Beschäftigten sagen, ihre Unternehmensleitung informiere sie nicht oder kaum darüber wie KI ihre Aufgaben und ihre Karriere verändern wird.
00:17:24: Gleichzeitig befürchten nur fünfzehn Prozent des CEOs dass ihre KI Strategie das Vertrauen der Belegschaft beschädigen könnte.
00:17:32: Das hat direkte Folgen für die Arbeit, wo Beschäftigte dem Umgang mit KI Vertrauen zeigt.
00:17:38: Die Hälfte von ihnen überdurchschnittliches Engagement.
00:17:40: und wo dieses Vertrauen fehlt da sinkt der Anteil der besonders engagierten auf unter zehn Prozent.
00:17:46: Wir hatten im September schon die Konstanzer KI-Studie, die gezeigt hat dass viele Führungskräfte beim Thema KI für ihre Teams kaum ansprechbar sind und die Zahlen der Boston Consulting Group passen genau dazu.
00:17:59: Spannend ist die Frage warum die Wahrnehmung so auseinander geht?
00:18:03: Eine naheliegende Erklärung für die Chefetage ist KI ein Werkzeug das vor allem Kosten senkt und Abläufe beschleunigt.
00:18:09: Für die Beschäftigten dagegen stellt sich eine ganz andere nämlich ob ihr Job in drei Jahren noch so existiert.
00:18:15: Solange niemand diese Frage offen beantwortet, füllen die Leute die Lücke mit eigenen Vermutungen und die fallen dann eben oftmals nicht so optimistisch aus.
00:18:24: wobei man auch sagen muss es ist auch schwer zu sagen was in drei jahren der Stand der Dinge sein wird angesichts der rapiden Weiterentwicklung der KI.
00:18:34: da werden sich auch CEOs heute noch sehr schwer tun das voraussehen zu können.
00:18:39: Für dich heißt es, warte nicht bis von oben jemand erklärt was KI mit deinem Job macht sondern frage nach auch regelmäßig zum Beispiel im nächsten Mitarbeitergespräch welche meine Aufgaben soll künftig per KI gelöst werden?
00:18:53: und wer prüft dann die Ergebnisse?
00:18:54: Und genau diese Rolle ist im Moment gefragt.
00:18:56: Wer weiß wo eine KI Fehler macht oder sich Fehler einschleichen können und wer dann auch die Ergebnisse kontrollieren kann wird dann so schnell auch nicht ersetzt.
00:19:07: Noch einmal zur Metalltarifrunde, diesmal mit einem Punkt der weit über die Branche hinaus diskutiert wird.
00:19:12: Die Arbeitgeber wollen im Flächentarifvertrag nämlich verankern, dass Betriebe verpflichtend Gespräche über Krankenstände führen und konkrete Maßnahmen zur Senkung der Krankheitskosten vereinbaren.
00:19:23: Die IG Metall lehnt das scharf ab.
00:19:25: Ihr Argument lange Ausfälle haben immer häufiger mit psychischer Belastung Druck- und Arbeitsverdichtung zu tun.
00:19:36: ganz gut zusammen.
00:19:38: Wer krank ist, gehört ins Bett und nicht auf die Tagesordnung einer Tarifverhandlung.
00:19:43: Wir hatten das Thema Krankenstand Anfang September schon in der Sendung.
00:19:46: damals ging es um die
00:19:49: u.a.,
00:19:50: die die Lohnfortzahlung die Unternehmen kostet und um die Debatte über ein Attest ab dem ersten Krankheitstag.
00:19:56: Jetzt landet die Diskussion in einer Tarifverhandlung.
00:20:00: Was heute gilt, dein Arbeitgeber darf nach deiner Krankheit ein Gespräch anbieten.
00:20:05: Nach mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit innerhalb eines Jahres muss er dir sogar ein betriebliches Eingliederungsmanagement anbieten.
00:20:12: Die Diagnose musst du dabei nicht nennen und die Teilnahme ist freiwillig.
00:20:15: Wenn du unsicher bist dann holt ihr den Betriebsrat dazu sofern es in deinem Unternehmen einen solchen Betriebesrad gibt.
00:20:23: Und ein drittes Ergebnis der genannten IBE-Studie betrifft die Verträge.
00:20:28: nur elf Prozent der Unternehmen verzichten bei Berufseinsteigern komplett aufbefristete Verträge.
00:20:33: Im zwei Seventich Prozent der Unternehmens ein Teil da Einsteigerverträge befristet.
00:20:38: Der Trend zeigt nach oben, dass der Unternehmen die Befristungsquote in den vergangenen zwei Jahren gestiegen ist bei zwölf Prozent sogar deutlich und die Hälfte des Unternehmens sagt ganz offen, dass sie Befristungen gezielt sind um das eigene Risiko zu senken.
00:20:55: Das passt zur schwachen Herbstbelebung.
00:20:57: wenn die Auftragslage unsicher ist dann verlagern Firmen einen Teil dieses Risikos auf die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
00:21:06: Die Stammbelegschaft hat Königungsschutz, befristete Verträge laufen bei Bedarf einfach aus!
00:21:12: Wenn du einen befristeten Vertrag angeboten bekommst, dann frag vor der Unterschrift nach wie viele befristete Verträge wurden in diesem Team in den letzten zwei Jahren entfristet.
00:21:22: Gibt es einen sachlichen Grund für die Befristung?
00:21:24: Etwa eine Elternzeitvertretung oder ist die Sache grundlos?
00:21:28: Die Antwort kann dir schon viel über deine Chancen verraten!
00:21:34: irgendwann einen unbefristeten Vertrag zu bekommen.
00:21:37: Zur Rechtslage kann man sagen, ohne sachlichen Grund darf ein Arbeitsvertrag höchstens zwei Jahre befristet werden.
00:21:43: innerhalb dieser zwei Jahre.
00:21:45: Darf der Arbeitgeber ihn bis zu dreimal verlängern.
00:21:48: Wichtig ist auch die Form.
00:21:49: Die Befristung muss schriftlich vereinbart sein und zwar bevor du anfängst zu arbeiten.
00:21:54: Wenn die Unterschrift vor dem ersten Tag oder am ersten Arbeitstag fehlt dann gilt der Vertrag in der Regel als unbefristet.
00:22:01: Wenn du Zweifel hast, dann lass den Vertrag vorher prüfen.
00:22:04: Zum Beispiel beim Betriebsrat bei einem Fachanwalt oder einer Gewerkschaft.
00:22:09: und wenn du schon befristet arbeitest sprich das Thema Verlängerung spätestens sechs Monate vor dem Ende an und halte parallel die Augen offen.
00:22:18: Zum Bereich Karriere gibt es auch etwas zu vermelden und zwar hat die Albright-Schiftungen neue Zahlen zum Frauenanteil in deutscht Vorständen vorgelegt.
00:22:27: Die FHZ hat am achtentzwanzigsten Oktober darüber berichtet, in den vierzig DAX-Konzernen liegt der Frauenanteil.
00:22:33: In den Vorständen jetzt bei achtundzwanzichkommer fünf Prozent nach viertmal zwanzigkommar sieben Prozent im Vorjahr also ein Anstieg um fast drei Prozentpunkte.
00:22:42: das klingt zunächst mal nach einem Fortschritt ist aber sehr ungleich verteilt.
00:22:45: die Automobilindustrie fällt hier besonders auf.
00:22:48: Fast alle Auto Hersteller in DAX haben nämlich genau eine Frau im Vorstand und erfüllen damit das gesetzliche Mindestbeteiligungsgebot.
00:22:56: Die All-Bright-Stiftung kritisiert, dass diese Unternehmen die gesetzliche Untergrenze wie ein Ziel behandeln.
00:23:02: Eine Zahl aus der Analyse ist dabei fast schon kurios unter den Vorstandsvorsitzenden sind nur drei Prozent Frauen und es gibt fast doppelt so viele männliche Vorstandschefs mit dem Namen Christiane wie weibliche Vorstandschefs insgesamt.
00:23:18: ja ich nehme das jetzt mal nicht persönlich aber ist ja schon ein bisschen ein Kurio so möchte ich sagen In den kleineren Börsenindizes, da sieht es noch schwächer aus.
00:23:28: Im M-Dachs liegt der Frauenanteil in den Vorständen bei Frauen, die intern aufgestiegen sind oder wurden alle von außen geholt.
00:23:58: Diese Zahlen findest du oft im Geschäftsbericht und sie verraten mehr über deine Aufstiegschancen als viele
00:24:04: Karriereseiten.".
00:24:08: IBE-Studie und hier nochmal der Hinweis, das sind die Einschätzung von Unternehmen über ihre jungen Mitarbeitenden.
00:24:16: Und nach Wahrnehmung der Firmen wünschen sich neunfünfzig Prozent der Young Professionals sehr schnell Führungsverantwortung zu übernehmen, siebenundsechzig Prozent erwarten eine bessere Work-Live Balance und dreinfünftig Prozent knüpfen ihr Engagement daran dass die Arbeit sinnvoll ist und der Arbeitgeber gesellschaftliche Verantwortung Übernimmt.
00:24:36: Aussicht vieler Personalabteilung passt das aber nicht zusammen.
00:24:39: Früher hat man sich Führungen über Jahre erarbeitet, mit Überstunden und Geduld.
00:24:44: Und das wollen anscheinend zumindest nach diesen Ergebnissen viele Junge nicht mehr.
00:24:49: Die Studie enthält allerdings eine Zahl die die Sache in ein anderes Licht drückt.
00:24:53: Einenfünfzig Prozent der Unternehmen erwarten dass KI künftig die einfachen Einsteigeraufgaben übernimmt und Einsteigern.
00:25:00: Jobs werden dadurch von Anfang an anspruchsvoller.
00:25:03: wer aber von Beginn an komplexere Aufgaben über nimmt kann gutem Grund auch früher Verantwortung erwarten.
00:25:10: Wenn du zur jüngeren Generation gehörst und schneller vorankommen möchtest, dann hilft dir dieser Punkt im Gespräch mit deiner Führungskraft legt.
00:25:17: Da welche Aufgaben du schon heute übernimmst die früher erst nach Jahren dran gewesen wären und wenn sich intern nichts bewegt.
00:25:24: viele Karrieren machen heute ihren größten Sprung bei einem Wechsel oft auch in eine Rolle die nicht exakt die gleiche ist.
00:25:31: aber mehr Verantwortung bietet uns zum schluss eine servicemeldung die gut zu den dachs zahlen passt.
00:25:38: wer nicht warten will bis sich in den konzern etwas bewegt Der kann einfach selbst gründen.
00:25:43: Für Frauen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gibt es dafür ein eigenes Programm, Exist Women vom Bundesministerium für Wirtschafts- und Energie.
00:25:52: Das Karriereportal Uni Wunder hat diese Woche noch einmal ausführlich darüber berichtet.
00:25:57: Das Besondere an Exist women du brauchst keine fertige Geschäftsidee.
00:26:01: das Programm richtet sich an Frauen die über eine Gründung nachdenken noch ganz am Anfang stehen.
00:26:06: Es läuft als Qualifizierungsprogramm über mehrere Monate mit Coaching Mentoring einem Netzwerk anderer Gründerin und das unterscheidet es vom bekannten Exist-Gründungsstipendium.
00:26:18: Dort brauchst du bereits eine ausgearbeitete innovative Idee, und musst dich gegen viele andere Teams durchsetzen.
00:26:24: Exist Women setzt früher an und das Programm kann ausdrücklich auch neben dem Studium oder einem Job laufen.
00:26:31: Die Förderung im Einzelnen, alle Teilnehmerinnen bekommen einmalig bis zu zweitausend Euro für Sachkotzen etwa für Coachings Reisen oder Veranstaltungen.
00:26:40: Optional gibt es ein Stipendium für drei Monate.
00:26:44: Die Höhe hängt vom Abschluss ab.
00:26:46: Tausend Euro im Monat für Studentinnen in der zweiten Hälfte des Studiums, zweitausend Euro mit abgeschlossener Berufsausbildung, zweitausend Fünfhundert Euro mit Hochschulabschluss und dreitausende Euro mit Promotion.
00:26:56: Für jedes Kind kommen hundertfünfzig Euro im monat dazu – während des Stipendiums darfst du bis zu zwanzig Stunden pro Woche zusätzlich arbeiten!
00:27:05: Bewerben kannst Du Dich über das Gründungszentrum Deiner Hochschule.
00:27:08: Die Fristen- und Starttermine legen die Hochschulen selbst fest.
00:27:12: Schau also bald auf!
00:27:13: der Seite des Gründungszentrums nach oder ruf dort an.
00:27:17: Ja, das war eine lange Woche und ich sehe hier einen roten Faden.
00:27:21: an vielen Stellen haben beide Seiten falsche Vorstellungen voneinander.
00:27:25: Bewerber halten Stellenanzeigen für Pflichtlisten, Recruiter wissen dass sie es nicht sind und CEO's glauben anders.
00:27:31: Vertrauen ihrer Teams.
00:27:33: die Teams sehen das anders Und Unternehmen halten die Gehaltswünsche von Einsteigern für zu hoch während sie ihnen gleichzeitig Schwierigere Aufgaben geben wollen.
00:27:41: Für dich steckt darin ein klarer Auftrag und zwar frag nach Im Bewerbungsgespräch welche Anforderung wirklich zählen im Mitarbeiter Gespräch was KI mit deinem Job macht vor der Unterschrift, wie die Chancen auf eine Entfristung stehen.
00:27:55: Nur wer fragt bekommt auch die Informationen, die andere nicht haben.
00:27:59: Alle Quellen zu den Meldungen findest du in den Shownotes und wenn dir die Folge geholfen hat dann abonnier gerne den Podcast und empfieh'n ihn weiter!
00:28:07: Nächste Woche gibt es wieder die wichtigsten News aus der Arbeitswelt hier im Karrieremagazin von Stellenmarkt.de.
00:28:16: Ich freu mich wenn Du das nächste Mal auch wieder dabei bist.
00:28:19: Tschüss bis dahin.
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