Die Karriere-News KW 37: KI-Realitätscheck im Arbeitsalltag - nur wenige sehen derzeit konkreten Nutzen
Shownotes
Die Konstanzer KI-Studie hat über 1.100 Erwerbstätige gefragt, was von der Künstlichen Intelligenz im eigenen Betrieb tatsächlich ankommt. Nur 23 Prozent sehen einen spürbaren Beitrag zur Wertschöpfung, und höchstens ein Viertel nimmt die eigene Führungskraft beim Thema überhaupt als ansprechbar wahr. Die Folge ist eine stille Kluft in den Belegschaften – und die Frage, was das für deine Position im Team bedeutet, ist das Hauptthema dieser Folge.
Außerdem in den Karriere-News der Woche: Warum jede fünfte Lohnabrechnung Fehler enthält und wann du besonders genau hinschauen solltest. Die geplanten Steueränderungen für 2026 und 2027. Warum angehende Azubis heute weniger Auswahl haben als je zuvor und ihren Ausbildern technologisch voraus sind. Weshalb Gehaltsangaben in Stellenanzeigen längst Marktstandard sind. Warum mittelständische Unternehmen die geringste Mitarbeiterbindung haben. Und die Frage, ob sich ein MBA noch rechnet.
Quellen zur Folge
- Konstanzer KI-Studie: Universität Konstanz
- Payroll Benchmark Report 2026 (Personio/Censuswide): personalwirtschaft.de
- Geplante Lohnsteuerentlastungen und Steueränderungen: bundesregierung.de
- Minijob-Regeln und Verdienstgrenze: Minijob-Zentrale.de
- Azubi-Recruiting Trends 2026: haufe.de
- Gehaltsangaben in Stellenanzeigen: Königsteiner Gruppe
- Robert Half Gehaltsstudie 2026: roberthalf.com
- Mitarbeiterbindung im Mittelstand und Führungsqualität: haufe.de
- Trendradar: 15 Handlungsfelder für Organisationen: haufe.de
- Bienenstich auf dem Arbeitsweg als Dienstunfall (OVG NRW): verdi.de
- MBA und EMBA im Kosten-Nutzen-Check: haufe.de
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Transkript anzeigen
00:00:11: Und herzlich willkommen zu den Karrieren-News der Woche im Karrieremagazin von Stellenmarkt.de.
00:00:18: Mein Name ist Christian und ich habe für euch zusammengetragen, was in den vergangenen sieben Tagen rund um Gehaltbewerbung Berufsleben und Karriere passiert ist.
00:00:29: Kurz zum Überblick eine große Studie hat nachgemessen Was von der KI im normalen Arbeitsalltag tatsächlich ankommt.
00:00:37: Das Ergebnis hatten möglicherweise Folgen für deine Position im Team.
00:00:41: Danach sprechen wir darüber, warum du deinen Gehaltszettel diesen Monat genauer anschauen solltest.
00:00:47: Was die geplanten Steueränderungen für dich bedeuten und warum im Mittelstand nicht das Gehalt der Hauptgrund für Kündigungen ist?
00:00:56: Zum Schluss geht es auch noch um die Frage ob sich ein MBA noch rechnet.
00:01:03: Fangen wir also an mit unserer Hauptmeldung.
00:01:05: Und zwar geht es da um die Konstanzer KI-Studie und die stille Kluft in den Belegschaften, die Konstantzer KI-Sstudie des Future of Work Lab an der Universität Konstanz ist in ihre dritte Erhebungswelle gegangen.
00:01:20: befragt wurden über Elfhundert Erwerbstätige und diese wurden repräsentativ ausgewählt.
00:01:27: Es geht darum, was Beschäftigte in ihrem eigenen Betrieb tatsächlich beobachten.
00:01:32: Und ich habe hier mal die wichtigsten Fakten aus der Studie für dich zusammengestellt.
00:01:37: Lediglich achtunddreißig Prozent der Beschäftigten nutzten zwei tausendsechsundzwanzig regelmäßig KI-Tools bei der Arbeit.
00:01:43: im Vorjahr waren es noch fünfunddreizig Prozent gewesen.
00:01:47: Und das gibt also nach wie vor keinen flächendeckenden Durchbruch Nur rund fifty-fünfzig Prozent, also etwas mehr als die Hälfte der genutzten Tools wurden offiziell vom Arbeitgeber bereitgestellt.
00:01:58: Vieles läuft über private Initiative der Mitarbeiter was Sicherheits- und Datenschutzrisiken mit sich bringt.
00:02:06: In der Büro und Wissensarbeit liegt die Nutzungsrate bei ungefähr neunvierzig Prozent Also knapp die hälfte in der Produktion und im Handwerk dagegen nur bei etwa fünfundzwanzig Prozent.
00:02:17: Sechsundfünfzig Prozent der Hochqualifizierten nutzen KI verglichen mit nur einundzwanzig Prozent bei Beschäftigten mit niedrigeren Bildungsabschluss.
00:02:26: Und Wissensarbeiter sprechen viel über ihre KI-Nutzung und das mehr als Beschäftigte in körperlich produktionsnahen Berufen, mit achtundzwanzig Prozent.
00:02:38: Ja, dreinzwanzich Prozent der Beschäftigen sehen bereits einen spürbaren Beitrag der KI zur Wertschöpfung in ihrem Unternehmen.
00:02:46: Aber anhand dieser Zahlen zeigen sich auch einige Probleme, die der zunehmende Einsatz von KI in Unternehmen mit sich bringt.
00:02:53: Wir kennen dieses Muster von jeder größeren Technologieeinführung.
00:02:57: Der Nutzen entsteht erst dann wenn Prozesse um dieses Werkzeug herumgebaut werden.
00:03:02: das kann ja je nach Unternehmen und Komplexität bis zu Jahre dauern.
00:03:10: Abhängig von der Unternehmensgröße nehmen nur zwischen sechzehn und fünfundzwanzig Prozent der Beschäftigten ihre direkten Vorgesetzten als Ansprechpartner für Karine Themen war.
00:03:19: oder anders gesagt in drei von vier Fällen ist die Führungskraft bei diesem Thema nicht die Person der Wahl, die man als Mitarbeiter gerne um Rat fragt.
00:03:27: Und weil klare Regeln fehlen dann passiert genau das was in solchen Fällen immer passiert Die Leute machen es trotzdem nur eben heimlich.
00:03:34: Sie nutzen KI-Tools auf eigene Initiative ohne Freigabe, ohne Rückfrage oft über private Zugänge zum Beispiel das Private Chat GPT und man sprecht in diesem Zusammenhang auch von SchattenKI Und daraus entsteht dann auch eine gewisse Kluft.
00:03:50: In derselben Abteilung bei gleicher Bezahlung und gleichem Aufgabenzuschnitt arbeiten Menschen inzwischen mit sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit die einen betreiben Learning by Doing Schulung.
00:04:03: Ja, was heißt das jetzt für dich?
00:04:04: Erstens wenn du zu denen gehörst die KI längst heimlich nutzen.
00:04:08: zum einen trägst du ein Risiko dass eigentlich der Betrieb tragen müsste.
00:04:13: Wenn Firmendaten nämlich in deinem privaten Account landen dann bist du derjenige der das erklären muss und zum anderen bekommst Du für den Produktivitätsgewinn nichts.
00:04:22: Niemand weiß, dass du die Auswertung in zwei Stunden statt in zwei Tagen gemacht hast.
00:04:26: Also wird auch niemand das in einem Gehaltsgespräch würdigen.
00:04:30: Aber für den Arbeitgeber ist es auch ein Problem denn er hat ja nichts von dem Produktivitätsgewinn wenn du deine Arbeit wie gewohnt erst nach zwei Tagen abgibst obwohl du eigentlich schon längst eine neue Aufgabe hättest beginnen können.
00:04:41: dann wird dein Potenzial einfach verschenkt.
00:04:44: Macht deshalb deine Erfolge und Fortschritte sichtbar, zum Beispiel indem du sagst ich habe für den Prozess X eine Lösung gebaut die uns pro Woche so und zu viele Stunden spart.
00:04:53: Ich würde das ganz sauber aufsetzen mit einem Werkzeug dass durch die IT freigegeben ist oder in einer ähnlichen Art und Weise Wenn ein Betrieb keine festen Regeln hat, dann fragt er nach.
00:05:03: Und zwar schriftlich und welche Werkzeuge freigegeben sind, welche Daten verwendet werden dürfen und wer was entscheidet.
00:05:12: all das sollte geklärt werden.
00:05:16: Das ist das, was in vielen Unternehmen leider noch fehlt Für alle mit Führungsverantwortung oder die, die dorthin kommen wollen.
00:05:24: Wer im Team der Ansprechpartner für die KI-Themen wird, wer die Regeln formuliert, Erfahrungen einsammelt und damit auch die Lücke zwischen den schnellen und den langsameren Mitarbeitern schließt, der übernimmt eine Führungsaufgabe bevor er den offiziellen Titel dafür hat – das ist dann eine gute Möglichkeit sich in einem Betrieb sichtbar zu machen indem sonst wenig Bewegung ist!
00:05:47: Ja und eine Einordnung zum Schluss, die ist mir persönlich sehr wichtig.
00:05:50: Die Verantwortung dafür dass eine ganze Belegschaft heimlich arbeitet, die müssen natürlich nicht die Beschäftigten tragen.
00:05:55: das es Aufgabe des Managements.
00:05:57: so lange KI als IT Thema behandelt wird und nicht als Führungsthema wachsen diese genannten Lücken einfach weiter.
00:06:05: Ja kommen wir jetzt zu den Kurzmeldungen.
00:06:07: fangen wir an mit Gehalt.
00:06:08: jede fünfte Lohnabrechnung ist fehlerhaft.
00:06:12: Der Payroll-Benchmark-Report des Softwareunternehmens Personio erhoben vom Institut Census White kommt zu einer Zahl, bei der man kurz schlucken muss.
00:06:21: Zwanzig Prozent aller Lohnabrechnungen in Deutschland enthalten Fehler.
00:06:25: Am Fehler anfälligsten sind genau die Vorgänge, bei denen es um viel Geld geht – bei variabler Vergütung also Boni und Provisionen liegt die Fehlerquote bei forty-fünf Prozent, bei Eintritten, Austritten und Vertragsveränderungen Es sind es forty-viertig Prozent und die Ursachen sind meistens technische Natur.
00:06:43: Fünfunddreißig Prozent der Befragten nennen Systemgänzen und fehlen der Automatisierung.
00:06:48: Zweiunddreizig Prozent die schlechte Verzahnung von Personal, Zeit erfassungs- und Finanzsystemen.
00:06:54: Und daraus ergibt sich eine praktische Konsequenz.
00:06:57: Schau dir deine Abrechnung an beim nächsten Mal und zwar besonders in den Monaten nach einer Vertragsänderung, nach einer Gehaltserhöhung, Nach einem Wechsel der Steuerklasse und immer dann wenn eine Provision oder ein Bonus Einbezogen ist.
00:07:10: vergleiche die Bruttosumme mit dem was schriftlich vereinbart ist Denn Fehler zu deinen Ungunsten die fallen fast nie von alleine auf.
00:07:18: und ja das ist dann mehr oder weniger deine Aufgabe das festzustellen.
00:07:24: Die Steuerpläne für im Jahr- und Jahrzehnte-Jährige, die sorgen ja auch für viel Diskussion.
00:07:30: Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Programms für Aufschwung und Beschäftigung mehrere Änderungen der Einkommenssteuer auf den Weg gebracht.
00:07:38: Die gesetzliche Umsetzung soll noch in diesem Jahr erfolgen ist aber nicht in trockenen Tüchern.
00:07:42: vorgesehen ist eine Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrags auf zwölftausend dreihundert achtundvierzig Euro für Ledige und für Verheiratete.
00:07:54: Am oberen Ende, da geht es in eine andere Richtung der Steuersatz von forty-fünf Prozent.
00:07:59: Der soll künftig schon ab einem Jahreseinkommen von zweihundertfünfzigtausend Euro greifen statt wie bisher ab zweihundertsiebtenundsetzeintausend achthundert Euro.
00:08:08: Ja und ab zweitachzigtaussend Euro sind dann siebundvierzig Prozent im Gespräch.
00:08:13: Eine Änderung betrifft Interact auch Nebenjobs.
00:08:16: Wir hatten die Minijobgrenze von sechshundert drei Euro ja vor zwei Wochen.
00:08:19: schon in der Folge und zur Gegenfinanzierung soll die Pauschalsteuer, die der Arbeitgeber auf Minijobs zahlt ab zwei tausend siebenundzwanzig von zwei auf fünf Prozent steigen.
00:08:28: für dich als Minijober ändert sich dabei nichts am Netto Aber der Job wird für den Betrieb teurer und wer gerade über ein Nebenjob verhandelt oder über eine Aufstockung der Stunden, der sollte damit rechnen dass die Gegenseite ab dem nächsten Jahr anders kalkuliert.
00:08:46: Eine weitere Untersuchung hat geprüft wo die Gehälter am stärksten steigen und zwar die Personalberatung.
00:08:53: Robert Half für ihre Gehaltstudie ausgewertet welche Position aktuell die stärksten prozentualen Zuwächse verbuchen und hier liegt ganz vorn der Vertriebscontroller.
00:09:03: Und das passt zudem, was wir in den letzten Wochen an anderen Stellen gesehen haben.
00:09:07: In einem Umfeld, in dem Budgets knapp sind investieren Unternehmen zuerst in die Leute Die den Vertrieb mit Zahlen steuern können und nicht in mehr Vertrieb sondern in besseren Vertrieb.
00:09:19: Wenn du im kaufmännischen Bereich unterwegs bist und dich weiterentwickeln willst ist die Schnittstelle aus Vertriebesverständnis und Datenauswertung gerade eine der lohnensten Richtungen.
00:09:29: Und ein zweiter Befund aus der Studie, der ist ebenfalls interessant.
00:09:33: die demografisch bedingend singende Zahl an Berufsanfängern, die wirkt sich mittlerweile direkt auf die Einstiegsgehälte aus.
00:09:40: Unternehmen zahlen für Absolventen mehr als früher und das kann intern für Spannung sorgen wenn Neueinstage nah an das Niveau von Kollegen mit fünf Jahren Erfahrungen ranrücken falls du dieses Gefühl kennst.
00:09:51: dass ist ein guter Anlass, das eigene Gehalt einmal gegen aktuelle Einstiegsangebote zu prüfen.
00:09:59: Kommen wir zu den Kurzmeldungen im Bereich Bewerbung und hier zu den Atsubi Recruiting Trends.
00:10:07: Haufe hat es wieder.
00:10:08: auszubildende Ausbildungsbetriebe befragt widersprechen, einem Bild was er immer noch in vielen Köpfen vorhanden ist.
00:10:17: Nämlich dass junge Menschen sich ihren Ausbildungsplatz heute aussuchen können.
00:10:21: In der Realität sieht es anders aus.
00:10:23: nur noch drei von zehn angehenden Azubis haben mehr als zwei Angebote vorliegen und das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Messung im Jahr.
00:10:30: two-tosend vierzehn gleichzeitig sagt jeder dritte Betrieb er könne nicht alle Plätze besetzen.
00:10:36: Die Angebote und die Bewerber, die finden einander einfach nicht.
00:10:40: Und wenn du gerade jemanden in der Ausbildungssuche begleitest ist das vielleicht eine wichtige Information?
00:10:45: Der Markt fühlt sich für den einzelnen deutlich enger an als es die Schlagzahlen über unbesetzte Lehrstellen vermuten lassen.
00:10:54: Hier hilft nur eins nämlich breiter suchen auch regional und früher anfangen.
00:10:59: Ein Detail aus der Studie fand ich besonders Aufschlussreich, sieben und dreißig Prozent der befragten Azubis haben KI-Werkzeuge wie Chat GPT oder Geminal genutzt um einen passenden Ausbildungsplatz zu finden.
00:11:13: Auf der anderen Seite trauen sich nur vierzehn Prozent der Ausbilder einen kompetenten Umgang mit diesen Werkzeugen zu bei den Azubi sind es aber seventy acht Prozent.
00:11:23: die Bewerber sind der Personalabteilung also technologisch einen Schritt voraus Und das ist ein interessanter Zustand und passt eigentlich auch so ein bisschen zu unserer Meldung vorhin zur Konstanzer KI-Studie.
00:11:37: Wer das Gehalt weglässt, verliert Bewerber!
00:11:39: Die Königsteiner Gruppe hat über tausend Arbeitnehmer befragt und das Ergebnis ist ziemlich klar.
00:11:44: Kandidaten erwarten die Gehaltsangabe in der Stellenanzeige und zwar unabhängig davon ob der Gesetzgeber sie schon vorschreibt.
00:11:50: fehlt die Gehaltsangabe, dann springen die Bewerber früh im Prozess ab.
00:11:53: Wir hatten die EU-Entgelttransparenz Richtlinie in der letzten Folgejahr aus Unternehmenssicht schon beschrieben und das hier ist sozusagen die Gegenprobe aus Bewerbersicht und sie zeigt dass sich der Markt schneller dreht als die Gesetzgebung.
00:12:09: für dich heißt es Die Frage nach der Gehalte Spanne.
00:12:11: Im Erstgespräch ist markt üblich geworden also trau Dich auch ruhig zu fragen.
00:12:17: Kurzmeldung zum Berufsleben.
00:12:19: Im Mittelstand liegt es oftmals nicht am Geld, wo sich die Kandidaten bewerben.
00:12:26: Viele, die über einen Jobwechsel nachdenken, schauen in Richtung kleinerer oder mittlerer Unternehmen.
00:12:31: Da gibt es verschiedene Vorteile wie zum Beispiel flacherere Hierarchien, kürzere Wege und weniger Konzernpolitik.
00:12:37: Aber eine aktuelle Studie relativiert dieses Bild ein bisschen.
00:12:41: Mittelständische Unternehmen haben derzeit die geringste Mitarbeiterbindung aller Unternehmensgrößen Und der Grund dafür ist nicht etwa das Gehalt Obwohl dass eigentlich die nahelängst Vermutung wäre.
00:12:51: Die Studie identifiziert mangelnde Führungsqualität als den Haupttreiber für Abwanderung.
00:12:57: Wenn du dich bei einem mittelständischen Unternehmen bewerbst, dann stell dir die Frage wer deine Führungskraft sein wird und dazu zwei Fragen, die viele offenlegen, die du stellen solltest.
00:13:07: Wie lange ist mein künftiger Vorgesetzter schon auf dieser Stelle?
00:13:10: Und wie lange waren meine beiden Vorgänger bereits?
00:13:16: Ja, und bitte auch jemanden aus dem künftigen Team ohne Führungskraft sprechen zu dürfen.
00:13:23: Und ein Betrieb der das ermöglicht, der zeigt damit dass er nichts zu verbergen hat.
00:13:29: Zum Schluss etwas für das Kaffeküchengespräch.
00:13:32: Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass ein Bienenstich auf dem Arbeitsweg als Dienstunfall anzuerkennen ist und es ging dabei um einen Beamten der auf seinem morgendlichen Weg zur Arbeit gestochen worden war.
00:13:45: Und das klingt zwar kurios aber das hat wirklich einen wichtigen Kernes zeigt nämlich wie weit der Schutz auf den Weg zu arbeiten und zurückreicht.
00:13:53: Für Pendler ist das eine berühmte Information zeigt aber auch, man sollte im Zweifelsfall so etwas melden denn eine solche Meldung kostet nichts.
00:14:02: Aber die unterlassene Meldungen kann später teuer werden wenn dann doch etwas größeres draus wird.
00:14:09: Kurzmeldung zur Karriere haben wir auch noch dabei und zwar woran Organisationen gerade gemessen werden.
00:14:15: ein neu veröffentlicher Trendradar von HAUFWIRB in den fünfzehn Handlungsfelder die Unternehmen beherrschen müssen um mehrere Transformationsprozesse gleichzeitig zu bewältigen.
00:14:24: Ganz oben stehen zwei Themen, die niemanden überraschen.
00:14:27: Nämlich eine echte KI-Strategie und Cyber Security.
00:14:30: Bemerkenswerder ist aber ein drittes Thema das dort auftaucht – Corporate Political Responsibility also die Frage ob Führungskräfte zu gesellschaftlichen und politischen Themen sprechundhandlungsfähig sind.
00:14:42: Für die eigene Karriereplanungen ist es einen Hinweis darauf, wonach in Auswahlverfahren für Führungspositionen inzwischen gefragt wird.
00:14:48: Fachliche Exzellenz wird vorausgesetzt zusätzlich verla... verlangt wird die Fähigkeit, in einem unruhigen Umfeld handlungsfähig zu bleiben und eine Position zu vertreten ohne den Betrieb zu spalten.
00:14:59: Und wer das kann sollte es in Bewerbungsgesprächen auch anhand konkreter Situationen belegen können.
00:15:07: Ja und ganz zum Schluss die Frage lohnt sich ein MBA noch also einen Master of Business Administration.
00:15:15: Für alle, die den Sprung ins Topmanagement planen hat Haufe den Kosten-Nutzenfaktor von MBA und Executive MBA Programm untersucht und dabei kam heraus ein MBA führt weiterhin noch zu deutlichen Gehaltssteigerungen.
00:15:31: Die Einschrankung dabei ist allerdings es zahlt sich nicht mehr automatisch für jeden aus.
00:15:36: der Preis ist nämlich hoch finanziell und zeitlich und Interessenten prüfen inzwischen deutlich ob das Alumni-Netzwerk der Business School wirklich trägt und ob die vermittelten Inhalte zur Technologie und zur Transformation noch aktuell sind.
00:15:51: Das heißt, der Titel alleine ist jetzt nicht mehr entscheidend.
00:15:54: wenn du über ein solches Programm nachdenkst dann prüfe zwei Dinge sehr genau Erstens, wo die Absolventen der letzten drei Jahrgänge tatsächlich gelandet sind und nicht die der letzten fünfzehn Jahre.
00:16:05: Weil in der Zeit hat sich ja schon wieder sehr viel verändert.
00:16:08: Und zweitens wie aktuell die Inhalte zu KI- und digitaler Transformation sind, die in den Kursen angeboten werden?
00:16:16: Ein Curriculum das an dieser Stelle zu allgemein bleibt ist ein schlechtes Zeichen!
00:16:22: Ja, und das war es auch schon mit der Karrierewoche hier im Karrieremagazin auf dellmark.de.
00:16:28: Mein Fazit An ziemlich vielen Stellen sind die Mitarbeiter gerade weiter als sie unternehmen.
00:16:33: Azubis nutzt ein KI zur Jobsuche während die Ausbilder das Thema meiden, Beschäftigte bauen sich selbst Werkzeuge, Während die Führung dass entweder gar nicht weiß oder es ignoriert und Bewerber erwarten Gehaltsangaben lange bevor das Gesetz sie vorschreibt.
00:16:47: Für dich ist das eine Chance und ein Risiko zugleich.
00:16:50: Die Chance ist wer diesen Vorsprung sichtbar macht ist im Betrieb schnell derjenige den man fragt.
00:16:55: Das Risiko dabei Wer ihn für sich behält, arbeitet schneller ohne dass es jemand merkt.
00:17:01: Alle Quellen zu den Meldungen findest du wie immer in den Show Notes und wenn dir die Folge geholfen hat dann abonnier doch den Podcast und empfehle ihn weiter!
00:17:09: Nächste Woche gibt's wieder die wichtigsten News aus der Arbeitswelt hier im Karriere-Magazin von stellenmarkt.de.
00:17:17: Bis dahin gilt mach was draus.
00:17:20: Tschüss dein Christian.
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